Markenportal Agentur — Markenführung für alle, die täglich damit arbeiten
Wenn die Marke geführt werden soll — aber nur das Marketingteam weiß, wo sie liegt.
Ein Corporate Design ist vorhanden. Guidelines auch. Das Problem ist, dass beides nicht dort ankommt, wo täglich damit gearbeitet wird. Als Markenportal Agentur schließen wir diese Lücke — wir entwickeln ein System, das eure Marke nicht verwaltet, sondern führbar macht.
Viele Marken. Dezentrale Teams. Eine Plattform für alle.
Regulierter Markt. Hoher Compliance-Druck. Ein Portal, das Sicherheit gibt.
Was passiert, wenn kein Markenportal existiert
Externe Partner arbeiten mit falschen Versionen
Logos, Farben, Schriften — alles liegt irgendwo verteilt. Wer keinen direkten Draht ins Marketingteam hat, nimmt deshalb einfach was er findet. Das Ergebnis: die Marke ist in zwölf Varianten da draußen.
CI-Richtlinien existieren — aber niemand liest sie
Die Guidelines sind da — allerdings als 80-seitiges PDF. Kaum jemand liest es vollständig. Wer nach der Farbe für Präsentationen sucht, googelt daher lieber. Nicht aus Nachlässigkeit — sondern weil es keine bessere Alternative gibt.
Freigaben laufen per E-Mail und dauern ewig
Jede Kampagne, jede Präsentation — irgendjemand muss prüfen ob es markenkonform ist. Das Marketingteam ist dadurch Hüter und Flaschenhals in einem. Je mehr Einheiten, desto größer der Bottleneck.
Onboarding kostet Wochen statt Stunden
Neue Mitarbeitende, neue Agenturen, neue Standorte — jedes Mal derselbe Aufwand. Wo liegt die aktuelle Vorlage? Welches Logo ist für externe Nutzung freigegeben? Wer fragt wen? All das würde ein System einmalig klären — statt es jedes Mal neu zu lösen.
Das Problem ist nicht das Corporate Design.
Das Problem ist, dass es kein System gibt, das es in die Organisation bringt.
Ein Corporate Design erklärt die Marke. Es führt sie nicht. Ein Markenportal schließt diese Lücke — aber nur, wenn das Markensystem dahinter steht. In unserer Agentur entwickeln wir kein Markenportal isoliert: Strategie, Corporate Design und Portal werden als Einheit gedacht.
01
Analyse & Struktur
Welche Assets existieren, welche Regeln gelten, welche Teams brauchen was? Bevor wir bauen, klären wir in einem gemeinsamen Workshop, was das Portal leisten muss — für wen, in welchen Kontexten, mit welcher Governance. Dabei erfassen wir auch, welche bestehenden Systeme direkt oder mittelfristig angebunden werden sollen.
02
Architektur & Inhalte
Wir strukturieren und entwickeln das Markenportal so, dass es benutzbar ist — nicht nur vollständig. Das bedeutet konkret: Navigation, Zugriffsrechte, Inhaltsstruktur, Content-Typen. Die Architektur definieren wir dabei so, dass sie mit euren Anforderungen mitwächst — neue Einheiten, neue Märkte, neue Inhaltstypen lassen sich integrieren ohne das System neu aufzusetzen. Denn das System muss ohne Erklärung funktionieren.
03
Design & Implementierung
Das Portal folgt dem Markensystem — nicht umgekehrt. Deshalb bauen wir auf Basis des bestehenden Corporate Designs, entwickeln die technische Plattform, integrieren bestehende Tools und implementieren dort, wo es sinnvoll ist, Automatisierungen die wiederkehrende Aufgaben direkt aus dem System heraus lösen.
04
Übergabe & Betrieb
Am Ende übernimmt das Marketingteam eigenständig. Damit das reibungslos funktioniert, schulen und dokumentieren wir sorgfältig — sodass Aktualisierungen ohne uns als Dauerdienstleister möglich sind.
Was sich verändert — konkret
Ohne Markenportal
- Assets liegen verteilt — jeder findet etwas anderes
- Externe Partner arbeiten mit veralteten Dateien
- Freigaben laufen per E-Mail und blockieren den Prozess
- Neue Einheiten brauchen jedes Mal ein Briefing
- Das Marketingteam ist Flaschenhals, nicht Führung
- Guidelines existieren — als PDF, das niemand liest
Mit Markenportal
- Alle greifen auf dieselbe, aktuelle Version zu
- Externe Partner arbeiten eigenständig — im System
- Freigabeprozesse sind hinterlegt und nachvollziehbar
- Neue Einheiten onboarden sich selbst
- Das Marketingteam führt — ohne zu kontrollieren
- Die Marke ist nicht dokumentiert, sondern anwendbar
Was sich nach der Übergabe verändert: Nicht was wir liefern — sondern was für eure Organisation danach hat.
01
Alle arbeiten mit der richtigen Version
Externe Partner, interne Teams, neue Standorte — das Portal ist die Single Source of Truth. Veraltete Dateien in umlaufenden E-Mails werden dadurch zum Relikt.
02
Freigaben gehen schneller
Weniger Rückfragen, weniger Kontrolle, weniger Bottleneck im Marketingteam. Das Portal macht Markenkonformität dadurch selbsterklärend — und damit unabhängig von der Expertise einzelner Personen.
03
Die Marke skaliert mit der Organisation
Neue Einheiten, neue Märkte, neue Kanäle — das Portal wächst einfach mit. Dadurch entfällt der Relaunch der Richtlinien alle zwei Jahre — und auch der Erklärungsaufwand bei jeder weiteren Erweiterung.
Systeme in der Praxis
30+ Submarken. 1 Plattform. Markenführung für 6.000 Mitarbeitende.
FUNKE hatte über Jahre gewachsene Marken und dezentral verstreute Assets — ineffiziente Prozesse, hohe Abstimmungskosten, keine Governance. CRENEO entwickelte nicht nur ein Portal, sondern baute auf einer gemeinsamen Markenbasis auf: Strategie, Corporate Design und Portal als Einheit – inklusive automatisierter Prozesse für Asset-Ausgabe und und einheitliche Markennutzung. Das Ergebnis ist eine Plattform, die nicht erklärt werden muss — weil das System dahinter stimmt. Heute arbeiten Teams über alle Einheiten hinweg eigenständig, ohne jede Änderung über das Marketingteam zu schleusen.
Generali – Markenführung im regulierten Umfeld.
Für wen das passt — und für wen nicht
Passt zu dir
- Du verwaltest eine Marke über mehrere Einheiten, Standorte oder Kanäle hinweg
- Externe Partner, Dienstleister oder Agenturen arbeiten mit eurem Markenmaterial
- Dein Marketingteam verbringt zu viel Zeit mit Freigaben und Asset-Anfragen
- Ihr habt CI-Richtlinien — aber kein System, das sicherstellt, dass sie genutzt werden
- Du denkst in Strukturen und willst Markenführung nachhaltig im Unternehmen verankern
Passt nicht
- Ihr habt eine Marke, eine Einheit, drei Mitarbeitende — Dropbox reicht
- Das Portal soll primär eine Ablage sein, kein Führungssystem
- Budget steht fest, aber Prozesse und Governance sind noch gar nicht gedacht
- Du willst eine Standardlösung schnell kaufen — nicht ein System entwickeln
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Markenportal und einem DAM?
Ein DAM (Digital Asset Management) ist eine Ablage — strukturiert, durchsuchbar, aber passiv. Ein Markenportal hingegen ist ein Führungssystem: Es enthält nicht nur Assets, sondern auch Regeln, Prozesse, Zugriffsrechte und Governance. Der entscheidende Unterschied liegt also nicht in der Technik, sondern im Ziel. Während ein DAM Ordnung schafft, schafft ein Markenportal Eigenständigkeit — damit alle, die mit eurer Marke arbeiten, das Richtige tun können, ohne jedes Mal rückfragen zu müssen. Wer ein bestehendes DAM-System hat: Wir binden es direkt an das Markenportal an — so bleiben Assets zentral verwaltet und im Portal sauber zugänglich.
Welche technische Plattform nutzt ihr für Markenportale?
Als Markenportal Agentur sind wir bewusst nicht an eine Plattform gebunden. Wir entwickeln individuelle Webanwendungen, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind — ohne Lizenzabhängigkeiten, mit voller Kontrolle über Weiterentwicklung und Anpassungen. Wenn bestehende Tools wie Frontify oder Bynder bereits im Einsatz sind oder explizit gewünscht werden, integrieren wir diese selbstverständlich. Was wir in jedem Fall mitbringen: die konzeptionelle Logik, die Architektur und die Inhalte — denn das ist es, was ein Portal wirklich trägt.
Können auch andere Systeme an das Markenportal angebunden werden?
Ja — und das ist ausdrücklich Teil unseres Ansatzes. Markenportale funktionieren selten isoliert. Deshalb binden wir auf Wunsch bestehende Systeme an: DAM, PIM, CRM, Intranet oder weitere Softwarelösungen. Die Anbindung kann direkt beim Launch erfolgen oder mittelfristig ergänzt werden — je nachdem, was die Anforderungen ergeben. Weil das Portal als System gebaut ist, lassen sich solche Integrationen sauber umsetzen ohne das Gesamtsystem zu destabilisieren.
Können wir das Portal nach der Übergabe selbst pflegen?
Ja — und genau das ist unser Ziel. Deshalb bauen wir das Portal so, dass Teams Inhalte eigenständig aktualisieren, neue Assets hinzufügen und Zugriffsrechte verwalten können. Wer uns darüber hinaus für die laufende Weiterentwicklung einbeziehen möchte, kann das — aber es ist keine Voraussetzung.
Gibt es eine Single Sign-On Lösung für das Markenportal?
Wie lange dauert es, ein Markenportal zu entwickeln?
Das hängt vom Scope und der Komplexität ab — in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten. Ein Portal für eine Unternehmensgruppe mit 30+ Submarken braucht naturgemäß mehr Vorlauf als eines für eine Organisation mit einer klaren, bereits dokumentierten Marke. Was den größten Unterschied macht: wie gut euer bestehendes CD strukturiert ist — und wie klar die internen Prozesse sind, die das Portal abbilden soll. All das klären wir gemeinsam im ersten Gespräch.
Welche Automatisierungen sind im Markenportal möglich?
Können wir sehen, wie das Portal genutzt wird?
Wir integrieren Datenanalyse-Tools die zeigen, wie das Portal tatsächlich genutzt wird: Zugriffsraten, meistgenutzte Bereiche, Anzahl interner und externer Nutzer:innen, Abrufzahlen. Das gibt nicht nur Transparenz, sondern auch die Grundlage um das Portal kontinuierlich zu verbessern — basierend auf echtem Nutzungsverhalten, nicht auf Annahmen.
Wann macht ein Markenportal keinen Sinn?
Wenn die Organisation eine Marke, eine Einheit und ein kleines Team hat, dann ist ein Shared-Drive oft die ehrlichere Lösung. Ein Markenportal zahlt sich dann aus, wenn viele Menschen, Einheiten oder externe Partner mit der Marke arbeiten — und das heute zu viel Abstimmungsaufwand erzeugt. Falls Unsicherheit besteht, schauen wir gemeinsam, ob der Bedarf wirklich vorhanden ist. Auch wenn das Ergebnis bedeutet, dass ein Markenportal gerade noch nicht das Richtige ist.