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Editorial Design

Editorial Design: Struktur, die Inhalte trägt

Editorial Design ist die gestalterische Aufbereitung redaktioneller Inhalte — von Kundenmagazinen über Geschäftsberichte bis zu Markenhandbüchern. Gut umgesetzt macht das komplexe Informationen lesbar, ohne dabei die Markenregeln zu verlassen, die anderswo längst gelten.

Was ist Editorial Design?

Editorial Design bezeichnet die grafische Gestaltung redaktioneller Print- und Digitalformate — Magazine, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte, Markenhandbücher, Broschüren. Corporate Design legt dabei die grundlegenden Regeln fest. Darauf aufbauend überträgt es diese Regeln auf lange, redaktionell aufgebaute Formate: Raster, Schrift-Hierarchien, das Verhältnis von Bild und Text.

Warum viele Reports unübersichtlich bleiben

Viel Inhalt, wenig Struktur — und am Ende blättert niemand über die ersten Seiten hinaus.

Typische Anzeichen:

  • Lange Textblöcke ohne visuelle Führung durch die Seite.
  • Uneinheitliche Hierarchien zwischen Überschriften, Zahlen und Fließtext.
  • Corporate-Design-Regeln, die im Report plötzlich nicht mehr eingehalten werden.

Was CRENEO dabei erarbeitet

Raster und Struktur

Ein durchgehendes Spaltenraster macht lange Dokumente lesbar, ohne dass es auf jeder Seite neu erfunden werden muss.

Typografie-Hierarchie

Klare Abstufungen zwischen Überschriften, Zwischentiteln und Fließtext — damit sich auch in einem 80-seitigen Report jeder zurechtfindet.

Daten- und Bildintegration

Grafiken, Tabellen und Fotografie werden in dieselbe Bildsprache eingebunden wie der Text. Dadurch wirken sie nicht wie Fremdkörper, sondern wie ein Teil desselben Systems.

Abstimmung mit dem Markenteam

Bevor ein Report oder ein Magazin in Druck geht, prüfen wir jede Anwendung gegen die bestehenden Markenregeln — damit ein einzelnes Format nicht zum Sonderfall wird, der später wieder eingefangen werden muss.

Wann ist Editorial Design sinnvoll?

  • Ein Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsbericht steht an.
  • Ein Markenhandbuch soll dokumentiert und intern verteilt werden.
  • Eine Broschüre oder Publikation soll neu gestaltet werden.
  • Ein Kundenmagazin braucht ein wiederkehrendes, aber flexibles Layout.
  • Bestehende Materialien wirken uneinheitlich oder sind schwer zu lesen.

Was am Ende stehen sollte

Editorial Design sollte nicht bei einer einmalig hübschen Ausgabe enden. Entscheidend ist, ob sich die Struktur auch bei der nächsten Ausgabe oder dem nächsten Bericht wiederverwenden lässt.

Mögliche Ergebnisse:

  • eine Vorlage, mit der das Team die nächste Ausgabe eigenständig umsetzen kann
  • ein Rastersystem, das sich auf künftige Ausgaben übertragen lässt
  • klare Schrift-Hierarchien, die auch ohne Rückfrage eingehalten werden
  • eine Bildsprache, die sich in den bestehenden Markenrahmen einfügt

In der Praxis

Vier Formate, eine gemeinsame Anforderung: Struktur, die sich auch bei der nächsten Ausgabe oder dem nächsten Anlass wiederverwenden lässt.

Mehrteilige Ansicht des AWO-Mittelrhein-Geschäftsberichts auf verschiedenen Endgeräten und in Print — farbige Kapitelseiten zu Sozial- und Verbandspolitik mit Illustrationen, Kennzahlen-Infografiken und einer mobilen Kampagnenseite, in leuchtenden Rot-, Orange-, Grün- und Blautönen.

AWO — Geschäftsbericht in Print und Digital, mit klarer Struktur für komplexe Kennzahlen.
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Titelseite der WKS-Umwelterklärung in Blau, mit gerollten Papierbahnen im Hintergrund — eine papierschnitt-artige Illustration aus Sonne, Bergen und Fluss ziert das Cover, oben rechts das WKS-Logo mit farbigem Akzentstreifen in Gelb, Rot und Grün.

WKS Gruppe – Eine Umwelterklärung, prämiert für ihr klares, redaktionelles Konzept.
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Aufgeschlagene Jubiläumsbroschüre „150 Jahre Sprinkler" von VdS Schadenverhütung — Doppelseiten zur Patentanmeldung von 1874 mit historischen Zeichnungen sowie zum Aufbau eines modernen Sprinklers, gestaltet in durchgängigem Blauton mit technischen Illustrationen.

VdS Schadenverhütung — Eine Jubiläumsbroschüre zu 150 Jahren Sprinkler-Geschichte, redaktionell aufbereitet.
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Häufige Fragen

Corporate Design legt die grundlegenden Markenregeln fest. Editorial Design wendet diese Regeln auf lange, redaktionelle Formate an — etwa auf Berichte oder Broschüren.

Nicht zwingend. Im Regelfall beschleunigt ein vorhandenes Corporate Design den Prozess deutlich, weil Regeln für Farbe, Schrift und Bildsprache schon feststehen. Es gibt aber auch Formate, die bewusst eigenständig von den bestehenden Regeln funktionieren sollen — etwa eine Sonderpublikation oder ein Format mit eigener Bildsprache. In diesem Fall legen wir gemeinsam fest, wie weit sich das Editorial Design vom bestehenden CD lösen darf, ohne die Marke insgesamt zu verwässern.

Beides. Wir legen das Raster so an, dass es sich auf ein PDF, eine Web-Ansicht oder ein interaktives Format übertragen lässt, ohne komplett neu gedacht werden zu müssen.

Beides ist möglich. In erster Linie übernehmen wir die Gestaltung — bestehende Texte und Daten bringt ihr mit, wir bringen sie in eine klare, lesbare Struktur. Auf Wunsch erstellen wir aber auch die Texte selbst, auf Basis eurer bestehenden Markensprache und Tonalität, damit Gestaltung und Inhalt aus einer Hand konsistent zusammenpassen.

Du hast eine Publikation, die besser lesbar werden soll?

Lass uns besprechen, wie sich deine Inhalte klar und markenkonform strukturieren lassen — egal ob Bericht, Magazin oder Broschüre.

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