Die VdS Corporate Website: über 1.000 Seiten in einer Ordnung
Die VdS Corporate Website musste zuerst ein Ordnungsproblem lösen. Denn die Inhalte lagen in vielen Formen und Quellen vor, gewachsen über Jahre. Erst eine gemeinsame VdS Informationsarchitektur machte daraus einen Auftritt, den Nutzer verstehen — und den VdS erweitern kann.
Struktur
Eine VdS Informationsarchitektur für viele Quellen
Am Anfang stand ein gemeinsamer Workshop. Dort wurden die Anforderungen an den neuen Auftritt geklärt: Wie sollen die Inhalte strukturiert sein? Was erwarten Nutzer an welcher Stelle? Und was muss das Screendesign leisten, damit beides zusammenkommt?
Aus diesen Antworten entstanden die Grundlagen für Informationsarchitektur, UX und Interface. Sie waren die Prüfliste, an der sich später jede Entscheidung messen ließ.
Der Unterbau der VdS Corporate Website
Die Hauptaufgabe bestand darin, die unterschiedlichsten Inhalte und Quellen zu clustern. Dafür entstand ein Konzept, das sie in eine gemeinsame Informationsarchitektur überführt. Bei über 1000 Unterseiten und fünf Sprachen ging das nur über einen geordneten Ablauf mit Sicherungsmechanismen.
Als Unterbau dient TYPO3. Zuerst entstand dort eine intuitive Ordnerstruktur. Erst diese Struktur machte es möglich, tausende Medien und Texte geordnet einzupflegen. Und sie trägt weiter, denn neue Inhalte folgen denselben Regeln. Die technische Umsetzung übernahmen Die Medialen
Ebenso früh entstand das Rechtemanagement. Redakteur:innen arbeiten international und in verschiedenen Sprachen, jeweils mit eigenen Befugnissen. Deshalb lassen sich Inhalte in jeder Sprachversion pflegen, ohne Rücksprache mit CRENEO, der Webagentur oder einer zentralen Stelle bei VdS.
Auffindbarkeit
In wenigen Sekunden zur richtigen Information
Der erste sichtbare Bereich der Startseite bleibt aufgeräumt. Ein rotierender Slider führt zu wechselnden Inhalten. Direkt daneben steht ein Suchfeld als Schnelleinstieg in die Zertifikatsdatenbank.
Über 1.000 Publikationen in einer Box
VdS veröffentlicht über 1.000 Richtlinien, Sicherheitsvorschriften und Merkblätter über den eigenen Verlag. Damit Nutzer darin nicht suchen müssen, entwickelte CRENEO eine Publikationsbox. Sie bündelt die Bestände und macht sie über wenige Klicks erreichbar.
Aufbau
Die VdS Corporate Website folgt einem Modulbaukasten
Das Interface Design folgt den Richtlinien des VdS Corporate Designs. Auf dieser Grundlage entstand ein Modulbaukasten nach Atomic Design. Alle Inhalte werden über definierte Organismen abgebildet und in die Seiten übernommen.
Formular- und Eingabefelder | Radio- und Checkbutton
Dropdown-Liste | Absende-Button
Der Header führt, das Megamenü ordnet
Der Header bleibt dabei bewusst reduziert. Das Megamenü zeigt alle Menüpunkte der ersten Ebene. Erst ab Level 2 kommt eine Marginalspalte für die weiteren Unterpunkte hinzu.
Auch Erklären ist ein Modul
Unternehmenssicherheit lässt sich nicht in Stichworten erklären. Deshalb übernimmt die Website die Illustrationen und Infografiken aus dem Corporate Design und setzt sie in Bewegung. Der Bereich Risikomanagement führt so in drei Schritten durch Erkennen, Bewerten und Minimieren.
Mobil zuerst gedacht
Entwickelt wurde die Seite nach dem Mobile-First-Ansatz. Deshalb lässt sich das komplexe Angebot auf allen Geräten gleich gut erfassen.
Wachstum
Ein Baukasten, der mitwächst
Die VdS Corporate Website wurde von Anfang an auf Skalierbarkeit angelegt. Deshalb kamen über die Jahre immer wieder neue Module hinzu, ohne dass das System dafür umgebaut werden musste.
Möglich macht das die Struktur im Backend. Redaktion und Rechte sind so angelegt, dass sich neue Seiten schnell aus vorhandenen Bausteinen zusammensetzen lassen.
So entstand eine VdS Corporate Website, die heute über 1.000 Seiten in fünf Sprachen trägt. Publikationen sind in Sekunden gefunden, neue Seiten in kurzer Zeit gebaut.