Die VdS Markenimplementierung: aus Regeln wird Betrieb
Die VdS Markenimplementierung entscheidet, ob ein Regelwerk im Alltag ankommt. Denn Gestaltung wird erst dann verlässlich, wenn andere sie ohne Rückfrage anwenden können. Dafür gibt es das VdS CD Manual — und Werkzeuge, die seine Regeln ausführen.
Regelwerk
Das VdS CD Manual: kapitelweise fortgeschrieben
Die Regeln liegen nicht in einer Präsentation, sondern in einem Manual. Es ist in Kapitel gegliedert, und jedes trägt einen eigenen Stand. Fortgeschrieben wird nach Bedarf, nicht als Neuauflage. Kapitel, die stabil sind, bleiben unverändert. Andere wachsen mit — etwa als Submarken und Co-Branding-Regeln hinzukamen.
Ein Ansprechpartner statt einer Rückfrageschleife
Für Fälle außerhalb der Regeln gibt es benannte Zuständigkeiten. Sonderformate und Ausnahmen klärt der Marketingbeauftragte, weitere Dateiformate der VdS Corporate Design Beauftragte. So bleibt die Entscheidung dort, wo sie hingehört.
Werkzeuge
Vorlagen, die die Regeln ausführen
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Die VdS Markenimplementierung braucht Vorgaben, nicht Einzellösungen
Für den Hauptstandort Köln entstand ein Leitsystem aus Stelen, Fahnen, Schildern und Pylonen. Entwickelt wurde dabei nicht nur die Ausführung, sondern die Vorgabe dahinter. Deshalb lassen sich weitere Standorte nach demselben Muster ausstatten, ohne dass jemand neu gestaltet.
Das Regelwerk trägt die VdS Markenimplementierung auch in internationale Märkte
Die Kommunikation für internationale Zielmärkte folgt denselben Regeln. Sprachen, Formate und Marktlogiken unterscheiden sich, das Erscheinungsbild bleibt dasselbe. Deshalb muss für einen neuen Markt kein neues Design entstehen, sondern nur eine Anwendung des bestehenden.
Automatisierung
Zertifikate entstehen ohne Umweg
Zertifikate sind bei VdS ein Massenprodukt mit hohen Anforderungen. Sie unterscheiden zwischen VdS und PROVE, erscheinen in verschiedenen Sprachen und tragen unterschiedliche Informationstiefen — in einem Layout.
Deshalb wurden die Templates so entwickelt, dass sie sich aus der Datenbank befüllen lassen. Die fertigen Richtlinien portierte VdS dafür in das SAP-System, begleitet von CRENEO. Seitdem entstehen die Dokumente dort, wo die Daten liegen.
Ein Zeichen, mit dem andere werben
Wer zertifiziert ist, will das zeigen. Errichter:innen und Fachfirmen brauchen dafür mehr als das Zertifikat — sie brauchen ein Zeichen für ihre eigene Kommunikation.
Genau dafür entstand ein Generator. VdS erzeugt damit die Siegel selbst und versendet sie direkt an die zertifizierten Betriebe. Jedes Siegel passt zur jeweiligen Zertifizierung und trägt einen individuellen QR-Code, der zurück in die VdS Zertifizierungsdatenbank führt. Das Zeichen ist damit nicht nur regelkonform, sondern prüfbar — und es entsteht ohne Umweg über die Agentur.
Ergebnis
Was VdS seit dem Markenrollout selbst kann
Vor dem Projekt hing fast jede Anwendung an einer Rückfrage. Heute steht die Antwort im System. Das liegt weniger an einzelnen Werkzeugen als an ihrer Reihenfolge. Zuerst wurde geklärt, wer spricht. Daraus entstanden Regeln, festgehalten im VdS CD Manual. Aus den Regeln wurden Bausteine, aus den Bausteinen Anwendungen. Jede Ebene trägt die nächste. Deshalb muss niemand bei null anfangen, der etwas Neues braucht.
Sichtbar wird das an dem, was seitdem hinzugekommen ist. Geschäftsfelder bekamen ein Gesicht, ohne dass die Dachmarke verwässerte. Die Website wuchs um Module, ohne umgebaut zu werden. Kampagnen und neue Themen entstanden aus dem Regelwerk statt daneben.
Und das System hört nicht bei der Gestaltung auf. Zertifizierungssiegel entstehen heute im Haus und gehen direkt an die Betriebe. Damit hat die VdS Markenimplementierung mehr erreicht, als Vorgaben durchzusetzen. Sie hat Arbeit dorthin verlagert, wo sie hingehört.