Das FUNKE Markenhandbuch und der Weg in die Organisation
Ein neuer Markenauftritt ist mehr als die Definition von Designparametern. Denn er muss auch im Arbeitsalltag ankommen und in den Köpfen der Mitarbeitenden verankert sein. Deshalb entstanden neben dem Corporate Design weitere Instrumente: ein Markenfilm, das FUNKE Markenhandbuch, Manuals, Mastertemplates und schließlich das Markenportal.
Der FUNKE Markenfilm
Für Mitarbeitende ist die Einführung eines neuen Corporate Designs nicht immer einfach. Deshalb konzipierte und realisierte CRENEO einen Markenfilm, der alle wichtigen inhaltlichen und formalen Markenparameter anschaulich zeigt. So entsteht Markensensibilisierung, und das gemeinschaftliche Handeln zugunsten einer starken Marke wird angestoßen.
Den Markenwert kommunizieren – das FUNKE Markenhandbuch
Das FUNKE Markenhandbuch beantwortet die Frage davor: warum eine einheitliche Markensprache überhaupt zählt. Es kommuniziert neben formalen Aspekten die Handlungsweise des Unternehmens sowie das Verhalten der Mitarbeitenden in interner und externer Kommunikation.
Dem Markenhandbuch liegt ein übersichtliches Poster bei, auf dem alle wichtigen Gestaltungsparameter gebündelt abgebildet sind.
Drei Fassungen, drei Tiefen
Zum Rollout kam eine komprimierte Fassung hinzu: das FUNKE Marken Kurzmanual, physisch und digital. Damit liegt dasselbe System in drei Auflösungen vor — das Corporate Design Manual für alle, die gestalten, mit Detailfragen bis zur Linienstärke. Das Markenhandbuch für alle, die kommunizieren. Das Kurzmanual für alle.
Diese Staffelung ist selbst Teil des Systems. Denn ein Regelwerk wirkt nur, wenn es die Menschen erreicht, die es anwenden sollen. Wer eine Broschüre setzt, braucht das vollständige Manual. Wer eine E-Mail-Signatur einrichtet, braucht zwei Seiten. Über das Markenportal sind die Inhalte zusätzlich digital abrufbar — aufbereitet für die konkrete Frage im Arbeitsalltag, nicht als Dokument zum Durchlesen. Wer etwas wissen will, muss dafür niemanden fragen.
Gepflegt werden diese Regeln bis heute. Die aktuelle Fassung des Corporate Design Manuals stammt aus dem Jahr 2025.
FUNKE Mastertemplates für die tägliche Arbeit
Für diverse Formate entstanden FUNKE Mastertemplates. Vorgaben wie Spalten- und Linienraster, Formatvorlagen für Schrift und Absatz sowie unterschiedliche Layouts vereinfachen die Erstellung von Druckstücken. Farbsets mit Importfunktion und umfangreiche Iconsets in den gängigen Dateiformaten erleichtern die Anwendung zusätzlich.
Wie konsequent das gedacht ist, zeigt die Dateicodierung. Denn jeder Logo-Dateiname folgt derselben Reihenfolge aus Datum, Dachmarke, Inhalt, Submarke, Farbprofil, Farbigkeit, Auflösung und Format. Wer eine Datei sucht, erkennt am Namen, ob es die richtige ist.
Das FUNKE Markenportal
Vier Jahre nach dem Rollout kam eine weitere Ebene hinzu. 2024 gestaltete und realisierte CRENEO das FUNKE Markenportal: eine zentrale Plattform, auf der alle relevanten Markenelemente gebündelt bereitstehen und die konsistente Nutzung der Marke über alle Kanäle sichert. Kommunikationsverantwortliche und Gestalter finden dort Vorlagen, Logos, Bildwelten, Schriften und Gestaltungsrichtlinien — stets aktuell und gebrauchsfertig.
Auch externe Dienstleister haben Zugang. Wer die Hausschrift benötigt, fragt sie unter Angabe des Verwendungszwecks bei der Markenabteilung an. Damit existiert für einen Fall, der sonst zur Einzelfallentscheidung würde, ein definierter Weg.
Ausführlich im FUNKE Markenportal Case
Was FUNKE seitdem eigenständig kann
Teams und externe Dienstleister greifen heute auf denselben Stand zu, ohne Rückfragen an die Markenabteilung oder die Agentur. Manuals, Templates und Portal beantworten die Fragen, die früher eine Rückmeldung gebraucht hätten. Deshalb entsteht Konsistenz schon bei der Erstellung und nicht erst in der Freigabe.
Wie tragfähig das ist, zeigte 2025 die Einführung der Hausschrift FUNKEsans. Logos, Templates, Manuals und Portal folgten der neuen Schrift, ohne dass die Systemlogik neu gedacht werden musste. Die Corporate Identity hat den Wechsel getragen, weil sie von Anfang an als System angelegt wurde.